| Politische Forderungen | Überregional | Pressemitteilungen & Statements Zurück

Werkverträge müssen erhalten bleiben!

Anlässlich der anhaltenden Diskussion über weitere Verbote von Werkverträgen erklärt VdU-Präsidentin Jasmin Arbabian-Vogel: “Die Einhaltung des Gesundheitsschutzes sowie der Arbeitssicherheit ist entscheidend für den Schutz von Arbeitnehmern vor dem Corona-Virus und damit ein wesentlicher Beitrag, um einen erneuten Lockdown zu verhindern, der fatale Folgen für die deutsche Wirtschaft und den Arbeitsmarkt hätte."

"Selbstverständlich darf nicht die Art des Beschäftigungsverhältnisses über Gesundheitsschutz und Sicherheit am Arbeitsplatz entscheiden. Umso wichtiger ist, dass Staat und Behörden die bereits bestehenden Möglichkeiten zur Kontrolle nutzen und Verstöße ahnden. Es wäre ein grundsätzlich falsches Signal, gerade in der Corona-bedingten Abschwächung der Konjunktur das wichtige Instrument der Werkverträge in Frage zu stellen. Werkverträge unterstützen Spezialleistungen und Aufgabenverteilung in Unternehmen quer durch alle Branchen und sichern Beschäftigung. Das Fehlverhalten einzelner Betriebe darf nicht dazu führen, die Existenzberechtigung von Werkverträgen grundsätzlich anzuzweifeln und diese zu verbieten", so die VdU-Präsidentin. 

Das Statement gibt es hier zum Download.

Pressekontakt
Evelyne de Gruyter, Verband deutscher Unternehmerinnen e.V. (VdU),
Tel.: 030 200 59 19 15; Email: evelyne.degruyter@vdu.de

Über den VdU
Im Verband deutscher Unternehmerinnen e.V. (VdU) sind rund 1.800 Unternehmerinnen organisiert. Die Unternehmerinnen erwirtschaften zusammen einen Jahresumsatz von 85 Milliarden EUR und beschäftigen über 500.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland. Seit 65 Jahren setzt der VdU sich erfolgreich dafür ein, dass die Stimme der Unternehmerinnen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft angemessen Gehör findet.