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Wenn Mutmachen ansteckend wird: Vom Restaurant ins Home Office – unser virtuelles Business Lunch als neue Plattform

Unser monatliches Business Lunch zählt für viele von uns zu den liebgewonnenen Ritualen und macht das aus, was wir am VdU so schätzen: den Austausch mit gleichgesinnten Unternehmerinnen. Dass wir eines Tages unser Lunch aus einem Restaurant zur Mittagszeit gegen ein virtuelles Miteinander eintauschen würden – das hatte wohl niemand auf dem Zettel.

Nach dem ersten Lunch aus dem Home Office war von vielen Teilnehmerinnen zu hören: nie war der VdU als Plattform wichtiger als heute. Und wir haben erfahren: Nähe und Vertrautheit lassen sich in Zeiten wie diesen auch virtuell erfahren.

Am letzten Dienstag im Monat trafen sich Mitglieder und Interessentinnen zur gewohnten Stunde zum Business Lunch, als Premiere diesmal virtuell in einer Zoom-Videokonferenz. 24 Teilnehmerinnen tauschten sich über zwei Stunden intensiv über die Auswirkungen der Corona-Krise auf ihre unternehmerische Tätigkeit aus. Wie sichere ich meine Liquidität, mit welchen kreativen Ideen kann ich meine Kunden auch in der Krise an mich binden oder gar neue Kunden für mein Unternehmen begeistern. Und siehe da, jetzt zahlen sich die Kontakte aus, die wir in der Vergangenheit in persönlichen Begegnungen aufgebaut haben: der Austausch funktionierte auch auf diese Weise, hatte sogar eine besondere Qualität, weil das Medium Videokonferenz das geduldige Zuhören fördert. Dennoch ging der Charakter eines echten Dialoges nicht verloren und es war wohltuend, mit vertrauten Unternehmerinnen die Sorgen teilen zu können und sich von der ungebrochenen unternehmerischen Energie der Verbandskolleginnen anstecken lassen zu können.

Text: Anke Voswinkel