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Update der Wirtschaftshilfen vom 23. April

Unternehmen, die coronabedingt in diesem Jahr mit einem Verlust rechnen, erhalten eine Liquiditätshilfe. Des Weiteren wurde eine Erhöhung des Kurzarbeitergeldes beschlossen: Beschäftigte in Kurzarbeit, deren Arbeitszeit um mindestens 50 Prozent reduziert ist, erhalten künftig mehr Geld, wenn die Kurzarbeit eine bestimmte Dauer überschreitet.

Steuerliche Liquiditätshilfen für Unternehmen

Unternehmen, die coronabedingt in diesem Jahr mit einem Verlust rechnen, können ab sofort neben den bereits für 2020 geleisteten Vorauszahlungen auch eine nachträgliche Herabsetzung der Vorauszahlungen zur Einkommen- oder Körperschaftsteuer für 2019 bei ihrem zuständigen Finanzamt beantragen und zwar auf Grundlage eines pauschal ermittelten Verlustrücktrags für das aktuelle Jahr.

Weiter Informationen finden Sie HIER.
Weitere Details zu der Regelung folgen in den kommenden Tagen.

Erhöhung Kurzarbeitergeld

Beschäftigte in Kurzarbeit, deren Arbeitszeit um mindestens 50 Prozent reduziert ist, erhalten künftig mehr Geld, wenn die Kurzarbeit eine bestimmte Dauer überschreitet:

  • In den ersten drei Monaten gelten weiterhin die bisherigen Kurzarbeitergeld-Sätze von 60 Prozent des entgangenen Nettoentgelts (67 Prozent für Haushalte mit Kindern).
  • Ab dem 4. Monat des Kurzarbeitergeldbezugs steigt das Kurzarbeitergeld auf 70 Prozent (77 Prozent für Haushalte mit Kindern).
  • Ab dem 7. Monat des Kurzarbeitergeldbezugs steigt das Kurzarbeitergeld auf 80 Prozent (87 Prozent für Haushalte mit Kindern).

Diese Regelung gilt bis zum 31. Dezember 2020.

Erweiterung Hinzuverdienstmöglichkeiten

Ab Mai sollen Hinzuverdienste von Beschäftigten in Kurzarbeit bis zur Höhe des bisherigen Monatseinkommens generell nicht auf das Kurzarbeitergeld angerechnet werden. Dies soll nicht nur für systemrelevante Tätigkeiten, sondern für alle Berufe gelten. Die Regelung gilt ab 1. Mai bis zum 31. Dezember 2020.