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Unternehmerinnen kritisieren Rentenpolitik: Einseitige Belastung von Beitrags- und Steuerzahlern

Die deutschen Unternehmerinnen lehnen das von der Bundesregierung geplante Rentenpaket ab. „Die vorgesehenen Leistungsausweitungen der gesetzlichen Rentenversicherung gehen einseitig zu Lasten der jungen Generation“, kritisiert Jasmin Arbabian-Vogel, Präsidentin des Verbandes deutscher Unternehmerinnen (VdU). Vor allem die Erwerbstätigen und die Steuerzahler werden belastet: „Das ist ungerecht und bremst wirtschaftliches Potenzial aus“, betont sie.

Anstatt in rentenpolitischen Aktionismus zu verfallen, fordern die Unternehmerinnen, die Ergebnisse der gerade eingesetzten Rentenkommission abzuwarten. „Wir brauchen eine generationengerechte und zukunftsfeste Rentenreform, kein weiteres Rentenpaket mit nicht beitragsgedeckten Leistungen.“

Jetzt stehe vor allem die längst überfällige Entlastung von Beitrags- und Steuerzahlern an: So begrüßen die deutschen Unternehmerinnen die vereinbarte Senkung des Beitragssatzes zur Arbeitslosenversicherung. Aber auch die gut gefüllte Rentenkasse lasse Spielraum für eine spürbare Beitragssenkung, die Arbeitskosten und Lohnabzüge mindert und so Beschäftigung fördert.

Vor allem jedoch soll der Solidaritätszuschlag abgeschafft werden: „Der Soli ist ein steuerpolitisches Fossil: Eine Generation nach Vollendung der deutschen Einheit hat er seine Legitimation längst verloren, wir sollten ihn umgehend abschaffen, ab 2019, komplett und für alle“, unterstreicht Arbabian-Vogel.

Die gesamte Pressemitteilung zum Download gibt es hier.

Pressekontakt:
Evelyne de Gruyter, Verband deutscher Unternehmerinnen e.V. (VdU),
Tel.: 030 200 59 19 15; Email: evelyne.degruyter@vdu.de