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Olaf Scholz zu Gast bei der virtuellen VdU Tea Time

Während die Corona-Impfkampagne an Fahrt aufnimmt und wir hoffnungsvoll auf einen Restart in den kommenden Wochen blicken, stellte sich Bundesfinanzminister und SPD-Kanzlerkandidat, Olaf Scholz, in unserer virtuellen Tea Time den Fragen von über 100 Unternehmerinnen.

Mit VdU-Präsidentin Jasmin Arbabian-Vogel sprach er über seine Pläne zur Verlängerung der Wirtschaftshilfen, über die Refinanzierung der Corona-Ausgaben sowie über die nationale und internationale Besteuerung von Unternehmen. Die VdU-Präsidentin machte deutlich, dass nach der Krise noch mehr als davor ein investitionsfreundliches Klima und internationale Wettbewerbsfähigkeit bei den Unternehmenssteuern für die KMU wichtig sind, Olaf Scholz betonte, dass er alles dafür tun werde, damit das „Durchstarten gelingt und die Unternehmen wieder Boden unter die Füße bekommen“. Kritisch äußerten sich die Teilnehmerinnen zu der von der SPD angestrebten Erhöhung des Mindestlohns und zu Ideen für eine Vermögenssteuer. Der SPD-Kanzlerkandidat verteidigte seine Forderung nach einer sofortigen Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro sowie Steuererhöhungen für Spitzenverdiener*innen.

VdU Präsidentin Jasmin Arbabian-Vogel und VdU Geschäftsführerin Evelyne de Gruyter machten zudem deutlich wie wichtig ein Mentalitätswandel hin zu mehr Wertschätzung für Selbstständigkeit und Unternehmertum ist. Der Bundesminister pflichtete ihnen bei und betonte, dass insbesondere die unternehmerische Vielfalt – mit starken, neu gegründeten, kleinen und großen Unternehmen – Deutschland auszeichnen. Olaf Scholz griff die Forderung der Unternehmerinnen nach einem staatlichen Fonds, der sich ausschließlich an Gründerinnen und frauengeführte Startups richtet, positiv auf und will die Idee weiterverfolgen. Nach einer spannenden Tea Time gab es noch viele Themen, zu denen wir uns gerne mit dem Bundesfinanzminister und SPD-Spitzenkandidaten ausgetauscht hätten. Wir freuen uns auf eine baldige Fortsetzung des Gesprächs.