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Nur fürs Museum viel zu schön

Michael Göritz, bei mono für die Rohfertigung zuständig, mit den Unternehmerinnen des LV Ruhrgebiet an der Exzenter-Presse; Foto: Vera Dohmann

Im April trafen sich die Unternehmerinnen des LV Ruhrgebiet in Mettmann bei der Besteckmanufaktur mono. Der Familienbetrieb wird mittlerweile in der 5. Generation geführt. Geschäftsführer Christoph Kässbohrer zeigte die Entstehung von ebenso schönen wie funktionalen Besteckteilen, die in rund 30 Arbeitsschritten gefertigt werden, jedes Stück in Handarbeit.

So verfolgten die Unternehmerinnen, wie aus einer Edelstahltafel über Zuschnitt, Vorschleifen, Zwischenreinigung, Stempeln, Walzen, Prägen und schließlich das unterschiedliche Polieren wunderschöne Besteckteile unter kundigen Händen Form annehmen. Namhafte Designer wie Tassilo von Grolman, Peter Racke, Carl Pott und neuerdings auch Sarah Wiener haben für mono entworfen, nicht wenige mono-Objekte finden sich außer in Privathaushalten denn auch in Museen wieder. Der angeschlossene Outletstore eröffnete zum Schluss die Gelegenheit, die eine oder andere Kostbarkeit zu erstehen. Fazit der VdU-Damen: Solche Qualität ist ihren Preis wert. Schön, dass der nächste Wilhelm des Familienbetriebs schon in den Startlöchern steht!