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Nachfolge - die größte Herausforderung des Mittelstands

„Unternehmensnachfolge – weiblich oder männlich?“ Dieser Frage widmete sich das diesjährige Salongespräch auf Schloss Dennenlohe. Damit setzte Sabine Freifrau von Süsskind, die Landesverbandsvorsitzende des VdU Bayern-Nord, die erfolgreiche Veranstaltungsreihe fort, die explizit als Gespräch gestaltet ist.

So gab es neben fachlichen Informationen einen offensiven und intensiven Gedankenaustausch über Praxisfälle und eigene Erfahrungen der Teilnehmerinnen.
Roland J. Gördes, Geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensberatung „Gördes, Rhöse und Collegen“ aus Hannover, zeigte die Probleme für mittelständische Unternehmen auf, denen es immer schwerer fällt, eine geeignete Nachfolge zu finden. Unternehmensnachfolge wird im Mittelstand zur größten Herausforderung der nächsten Jahre, denn erstmals übersteigt die Anzahl der Altinhaber die Zahl der potenziellen Betriebsübernehmer, und immer mehr Unternehmer und Unternehmerinnen erreichen das Ruhestandsalter. Gut Qualifizierte ziehen in Zeiten des Fachkräftemangels eher hoch dotierte, abhängige Beschäftigungen vor.
Erfolgreiche Nachfolgen zeigen, dass nur ein rechtzeitiger Start und eine konsequente Umsetzung zum Erfolg führen. Wesentlicher Faktor ist dabei der richtige Kandidat oder die richtige Kandidatin. Dies gilt bei Familiennachfolgen wie auch bei der Übernahme durch Externe im Form eines Management-Buy-in (MBI) oder Management-Buy-out (MBO). Trends zeigen, dass Nachfolgerinnen an Bedeutung gewinnen. Dies gilt für die Familiennachfolge genauso wie im Bereich der externen Kandidatinnen.