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Lock-Out: Seele entlasten beim Spaziergang oder Café zu zweit

Wir möchten uns mal wieder sehen – ob im Garten zu zweit, bei einem Café im Park oder in der Stadt beim Coffee-to-go. Immerhin sind inzwischen die Menüs im Restaurant, ein Gläschen Wein in Heidelberg oder die Pasta beim Lieblingsitaliener to-go möglich.

Bei der Unternehmerin Anne-Kathrin Zentsch, Z Event & Catering GmbH, kann man sogar auf dem Landgut Lingental ein Dinner im eigenen Wohnwagen einnehmen. Wir treffen uns, wie und wo es geht – und wie es erlaubt ist.

Wir gehen spazieren, suchen uns eine Bank und unterhalten uns über die momentane Situation und unser Unternehmen. Die einen leiden, reduzieren ihre Ausgaben und strukturieren um. Doch es gibt auch die, bei denen es gerade brummt: Steuerberaterinnen, Wirtschaftsprüferinnen, Digitalunternehmen. Bei Cosmos Lieblang, einem Reinigungsunternehmen in Mannheim, gibt es viel zu tun, wie Geschäftsführerin Sybille Lieblang berichtet – Hygiene in den Unternehmen hat einen hohen Stellenwert.  Start-Ups, die rechtzeitig ein E-Commerce aufgebaut haben, kommen ganz gut über die Runden. Schwer haben es die, die am Anfang der technischen Entwicklungen mit hohem Investitionsbedarf sind. Unternehmerinnen mit Ladengeschäften wie Crotalia von Heike Preuss machen Termine nach Voranmeldung. Sie ist an den Laden gebunden, da dort die Werkstatt ist, die fleißig weitermacht und die Kollektionen individuell herstellt.

Wir entlasten unsere Seele und schöpfen aus Gesprächen neue Energie und Mut, um weiterhin durchzuhalten. Abstand, Maske – die Umarmung wird vermisst. Dieses Virus bremst uns, kostet Kraft und ist zermürbend. Begegnungen in der Natur zu zweit helfen.

Text: Erika Schroth