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Deutschland und Ungarn – Wirtschaftsfrauen im Dialog

Wie kann die Arbeitswelt die Belange von Familien berücksichtigen, und was können Deutschland und Ungarn in punkto Vereinbarkeit voneinander lernen? Um diese Fragen ging es am 13. Januar bei einem Informations- und Netzwerktreffen in den Räumen des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).

Heute diskutierten zahlreiche Gäste im Haus der Deutschen Wirtschaft, welche Rolle eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Zeiten des Fachkräftemangels spielt, wie die Arbeitswelt die Belange von Familien berücksichtigen kann und welche Rahmenbedingungen dafür in Betracht gezogen werden sollten. Wie ein roter Faden durch die Veranstaltung zog sich die Frage, was Deutschland und Ungarn voneinander lernen können – denn beide Länder sind wirtschaftlich eng vernetzt. Das gilt vor allem für die Industrie mit ihren globalen Wertschöpfungsketten.

Nach einführenden Worten von Dr. Volker Treier, Außenwirtschaftschef DIHK, und dem Botschafter von Ungarn Dr. Péter Györkös, adressierte Katalin Novák, ungarische Staatsministerin für Familie und Jugend, in ihrer Keynote die Zukunft der Arbeitswelt unter dem Gesichtspunkt der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Im Anschluss sprachen Sofie Geisel, Geschäftsführerin DIHK Service GmbH, und Gabriel Brennauer, Geschäftsführender Vorstand DUIHK, über die Möglichkeit durch Netzwerke mit- und voneinander zu lernen. Zum Abschluss berichteten Kirsten Frohnert, Projektleiterin Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“, Antje Kunkies, Leiterin Personal CLAAS, Katalin Novák und Dr. Marie-Theres Thiell, innogy SE, unter der Moderation von VdU-Geschäftsführerin Claudia Große-Leege von ihren Erfahrungen zum Thema Vereinbarkeit.

Die Konferenz ist eine Kooperation des Deutschen Industrie- und Handelskammertags, dem Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“, der Deutsch-Ungarischen Industrie- und Handelskammer sowie des Verbands deutscher Unternehmerinnen.

Bildquelle: Stageview/Paula Granoux