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Besuch des Alfred-Wegener-Instituts – Zentrum für Polar- und Meeresforschung

Ganze vier Stunden hatten sich Frau Prof. Dr. Antje Boetius, Direktorin des AWI, und die insgesamt 9 Wissenschaftler*innen für uns Zeit genommen, und zum Schluss hätte es auch noch länger dauern können. Mit sehr informativen, zum Teil bewegenden Vorträgen und Berichten aus der Polarforschung in Arktis und Antarktis sowie anschaulichen Erklärungen aus dem Bereich des bionischen Leichtbaus erhielten wir einen bleibenden Eindruck der bedeutenden Arbeit des AWI.

Im Vortrag„Erosion arktischer Küsten und ihre Auswirkungen auf den atmosphärischen CO2 Gehalt“ wurde deutlich, welche Gefahr durch das Abschmelzen der vereisten Küstenregionen entsteht. Im 2. Vortrag wurde anhand von Statistiken und Diagrammen deutlich, welche unveränderbaren Auswirkungen eine Verschiebung der Senkung des CO2-Ausstoßes hat, und wie es gewesen wäre, hätten wir damit eher angefangen. Im 3. Vortrag „Die schönen Fjorde der Sub/Antarktis: Ökosysteme unter Klima- und Naturschutzdruck“ erfuhren wir über die umweltzerstörenden Lachsfarmen in Chile und die Ablehnung genau dieser durch das Engagement der Bevölkerung in Argentinien.

Wir freuen uns sehr, dass wir die maximale Teilnehmerzahl weit ausgeschöpft haben, denn - flankiert von einer herzlichen Gastfreundschaft - hatten die Mitglieder und Gäste neben einem leckeren Buffet einen außerordentlich informativen und vielseitigen Eindruck der unverzichtbaren Arbeit des Alfred Wegener Instituts.