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Women20 begrüßt die Ergebnisse des G20-Gipfels in Hamburg

Die Arbeit hat sich gelohnt: Die Abschlusserklärung der G20 Staats und Regierungschef rückt die Gleichstellung und die wirtschaftliche Stärkung von Frauen ins Zentrum. Dies ist ein großer Erfolg für W20.

Rund zwei Monate nach dem W20 Gipfel im April, bei dem Bundeskanzlerin Merkel ihre Unterstützung durch drei Auftritte mehr als deutlich machte, wurden einige Teile des W20 Kommuniqués auch in die G20 Abschlusserklärung übernommen.

G20 unterstreicht erneut das Bekenntnis die benachteiligte Teilhabe von Frauen am Arbeitsmarkt bis 2025 um 25 % zu senken ("25 by 25"), worauf sich 2014 in Brisbane/Australien geeinigt wurde.

Ein "Aktionsplan zur finanziellen Inklusion 2017" greift das Thema der Förderung von weiblichem Unternehmertum sowie des Zugangs zu Kapital für Frauen auf, welches eine der drei inhaltlichen Säulen von W20 war. Auch der auf dem W20 Gipfel von Angela Merkel initiierte Weltbank-Fond für Frauen in Entwicklungsländern, der Kleinkredite für weibliches Unternehmertum fördern und finanzieren soll, wurde beschlossen und weitere Gelder gesammelt.

Auch weitere Inhalte wie die Verringerung der geschlechtsspezifischen Gehaltslücke, Beseitigung der Diskriminerung am Arbeitsplatz, Erleichterung zu Zugang zum Arbeitsmarkt, Unterstützung der #eskills4girls challenge und der Zugang zu MINT Fächern als Schlüsselbedeutung für gleichberechtigte Teilhabe, werden in der Abschlusserklärung genannt.

Zusätzlich soll, in Zusammenarbeit mit W20 und B20, eine Arbeitsgruppe eingerichtet werden die "[...] Unternehmerinnen aus G20-Ländern zusammenbringen wird, um die Möglichkeiten einer verbesserten wirtschaftlichen Teilhabe von Frauen zu erörtern, und auf dem Gipfel im nächsten Jahr Empfehlungen [...] vorlegen wird" (Erklärung der Staats- und Regierungschef, Hamburg: 2017).

Die Pressemitteilung von W20 zur Abschlusserklärung lesen Sie hier.

Die vollständige Abschlusserklärung der G20 finden Sie hier.