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Weibliche Wirtschaft begrüßt liberalen Einfluss im neuen Bundestag

VdU fordert: „Frauenpolitik muss sich wie ein roter Faden durch alle Politikfelder ziehen“

Der Verband deutscher Unternehmerinnen wertet die Bundestagswahl mit gemischten Gefühlen aus. Mit der Rückkehr der FDP in den Bundestag wird die Hoffnung für eine günstige wirtschaftliche Rahmensetzung in der nächsten Legislaturperiode verbunden. VdU-Präsidentin Stephanie Bschorr: „Ich erwarte von der zukünftigen Regierung eine Sicherung der wirtschaftlichen Erfolge und ein Ohr für die vielen Unternehmerinnen und Unternehmer, vor allem mit kleinen und mittelständischen Betrieben in unserem Land.“ Die Herausforderungen der Digitalisierung, der hohe Innovationsdruck und die damit notwendigen Bildungsinvestitionen müssen nun konzentriert angegangen werden.

Gleichermaßen sorgen sich die Unternehmerinnen über den wachsenden Einfluss rechtspopulistischer und antifeministischer Kräfte. Stephanie Bschorr erklärt, dass Deutschland auch aus ökonomischen Gründen Vielfalt braucht. Die besten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lösungen entstehen, wenn alle Ressourcen im Land bestmöglich zur Geltung gebracht werden. „Deutschland muss ein offenes Land bleiben und die neue Regierung muss die Potentiale von Frauen weiter entwickeln.“ Die Tatsache, dass nur noch ein Drittel der Abgeordneten Frauen sind und damit fünf Prozent weniger als im letzten Bundestag, dürfe nicht dazu führen, dass Frauenpolitik weniger dringend ist.

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