Unternehmerinnen fordern branchenspezifisches, zukunftsorientiertes und geschlechtergerechtes Konjunkturprogramm

Das regional angepasste Vorgehen, auf das sich Bund und Länder verständigt haben, ist ein wichtiger Schritt für viele kleine und mittlere Unternehmen. Aber trotz der Lockerungen der Beschränkungen ist es noch ein weiter Weg, bis Unternehmen ein Umsatzniveau erreichen, das ihnen zumindest das Überleben sichert. Jetzt müssen die richtigen Weichen für das Hochfahren der Wirtschaft in den kommenden Monaten gestellt werden, um eine Insolvenzwelle und explodierende Arbeitslosenzahlen zu verhindern. 

Der Mittelstand kann maßgeblich einen Beitrag leisten, das Land innovativ und mutig aus der Krise zu führen, wenn die Rahmenbedingungen in einem bis auf weiteres von Corona geprägten Wirtschaftsleben stimmen. Die Unternehmerinnen des VdU fordern:

  • Ein Konjunkturprogramm, das branchenspezifisch, zukunftsorientiert und geschlechtergerecht ist und die Belange kleiner und mittelständische Unternehmen berücksichtigt.  
  • Die Ausweitung der Förderung von Innovationen, um den Innovationsschub aus der Krise weiter zu nutzen.  
  • Eine steuerliche Entlastung des Mittelstands, insbesondere eine Reform der Unternehmensbesteuerung, eine klare Absage an die Erhöhung von Steuern und Sozialabgaben sowie eine frühere und vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlags. 
  • Keine Vermögensabgabe, da der Mittelstand unter Einsatz des eigenen Vermögens bereits einen enormen Beitrag in der Krise leistet.  
  • Den Erhalt unternehmerischer Freiheit, um sich mit der nötigen Flexibilität weiter aus der Krise zu manövrieren. Das heißt, keine Flut an neuen Regelungen und zusätzlicher Bürokratie.   
  • Eine Modernisierung des Arbeitszeitrechts, die dem Bedarf der Arbeitnehmer und Arbeitgeber nach flexiblen Arbeitszeiten gerecht wird (wöchentliche statt tägliche Höchstarbeitszeit, Anpassung der starren Mindestruhezeiten). 
  • Keine Überregulierung durch ein einseitiges Recht auf Homeoffice, sondern eine Erleichterung bei den bereits vorhandenen Regelungen.   
  • Den Digitalisierungsschub in der öffentlichen Verwaltung beizubehalten und stärker voranzutreiben mit dem Ziel des weiteren Bürokratieabbaus.   
  • Die Bildung endlich zukunftsfest machen und dabei die Digitalisierung der Schulen und Hochschulen entscheidend voranzubringen.  

Die gesamte Pressemitteilung gibt es hier zum Download

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Konjunkturprogramm muss für Geschlechtergerechtigkeit sorgen

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Statement der VdU-Präsidentin Jasmin Arbabian-Vogel zu den Ideen einer Vermögensabgabe oder eines Corona-Soli: „Vorschläge, wie z.B. die Vermögensabgabe, ignorieren den enormen Beitrag, den mittelständische Unternehmer*innen in der Krise schultern. Als persönlich haftende Unternehmer*innen haben sie unter Einsatz des eigenen Vermögens in den letzten Wochen alles getan, um ihre Unternehmen über Wasser zu halten und Arbeitsplätze zu sichern.“ mehr
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Unternehmerinnen fordern branchenspezifisches, zukunftsorientiertes und geschlechtergerechtes Konjunkturprogramm

Das regional angepasste Vorgehen, auf das sich Bund und Länder verständigt haben, ist ein wichtiger Schritt für viele kleine und mittlere Unternehmen. Aber trotz der Lockerungen der Beschränkungen ist es noch ein weiter Weg, bis Unternehmen ein Umsatzniveau erreichen, das ihnen zumindest das Überleben sichert. Jetzt müssen die richtigen Weichen für das Hochfahren der Wirtschaft in den kommenden Monaten gestellt werden, um eine Insolvenzwelle und explodierende Arbeitslosenzahlen zu verhindern.  mehr
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"Wir brauchen ein Konjunkturprogramm, das branchenspezifisch ist, die Chancen aus der Krise nutzt und geschlechtergerecht gestaltet ist."

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