Von „Nine to Five“ zur flexiblen Arbeitswelt – und zurück?
Zwischen Home und Office – Organisationen und Mitarbeitende befinden sich derzeit mitten in einer großen Transformation. Wie gelingt es, die unterschiedlichen Interessen aktiv zu koordinieren? Und welchen Einfluss hat Homeoffice tatsächlich auf Produktivität, Motivation und Unternehmenskultur?
Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Kooperationsveranstaltung des VdU-Landesverbands Bremen und der Unternehmensverbände in Bremen. Mit viel Tempo, Know-how und Humor begeisterte Keynote-Speaker Frank Eilers das Publikum und sorgte mit interaktiven Elementen für eine lockere Atmosphäre und lebendigen Austausch.
Zur Vertiefung des Themas diskutierten im Anschluss Tanja Woltmann-Knigge, geschäftsführende Gesellschafterin der Woltmann-Gruppe mit über 250 Mitarbeitenden und Marco Klock, Gründer und CEO der rightmart group mit rund 600 Mitarbeitenden, gemeinsam mit Frank Eilers. Moderiert wurde das Gespräch von Ulrike Schönduve-Dökel.
Ein zentrales Fazit der Diskussion: Wer Mitarbeitende langfristig binden möchte, braucht mehr als ein einfaches „Back to Office“. Gefragt sind Flexibilität, Vertrauen und klare Kommunikation. Gleichzeitig müssen Unternehmen Wege finden, ihre Werte und Unternehmenskultur auch digital erlebbar zu machen – eine Fähigkeit, die vielerorts erst noch entwickelt werden muss.
Mit dem prägnanten Schlusssatz „Es ist weniger wichtig, wo wir arbeiten – sondern wie wir unsere Mitarbeitenden transformieren“ endete das Panel. Anschließend lud ein Get-together mit kleinem Imbiss zum Netzwerken und persönlichen Austausch ein.
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