Überregional

Engagement in den Industrie- und Handelskammern

Zweiter Best-Practice-Austausch

Am 1. Oktober fand unter der Leitung von Kristin Röschmann, VdU-Mitglied und IHK-Vizepräsidentin zu Kiel, die zweite Runde des Best Practice Austauschs zum ehrenamtlichen Engagement in den Industrie- und Handelskammern (IHKs) statt. 

Im Mittelpunkt standen die vielfältigen Möglichkeiten, sich innerhalb der IHKs einzubringen, sowie die unterschiedlichen Strukturen, die es regional gibt. Besonders deutlich wurde: Arbeitskreise – auch Ausschüsse oder Expertenräte genannt – sind ein idealer Einstieg. Hier können Unternehmerinnen ihre fachliche Expertise einbringen, Positionen erarbeiten und gleichzeitig die Abläufe und Strukturen ihrer IHK besser kennenlernen. 

Darüber hinaus steht auch der Weg in die Vollversammlung allen Unternehmerinnen offen. Empfehlenswert ist jedoch, sich im Vorfeld über regionale Proporz-Regelungen und Wahlverfahren zu informieren, da diese je nach Kammer variieren. 

Ein zentrales Fazit des Austauschs war, dass jede IHK anders funktioniert: Durchlässigkeit, Flexibilität und Gestaltungsmöglichkeiten hängen stark von regionalen Gegebenheiten, historisch gewachsenen Strukturen und den jeweils handelnden Personen ab. 

Die Speakerinnen Petra Göckel und Bärbel Thomin-Schäfer gaben zudem einen wichtigen Hinweis: Wer Impulse setzen möchte, braucht manchmal einen langen Atem. Doch das Engagement lohnt sich, denn die Ziele von VdU und IHKs ergänzen sich und die Zusammenarbeit ist in vielen Bereichen bereits sehr erfolgreich. 

Die Aufzeichnung finden Sie hier.

Sie möchten wissen, wie viele VdU-Mitglieder bereits in den IHKs, HWKs oder AHKs engagiert sind? Hier geht es zum Download unserer Umfrageergebnisse.

Hinweis: Diese Reihe wird weitergeführt mit Veranstaltungen ca. 1x pro Quartal 

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