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In einer Pressemitteilung vom heutigen Mittwoch, 30.5.2012 äußerte sich VdU-Präsidentin Stephanie Bschorr zum Betreuungsgeld: Vor dem Hintergrund, dass in Deutschland momentan mindestens 200.000, vermutlich aber sogar 260.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren fehlen, ist es aus Sicht der VdU-Unternehmerinnen ein familienpolitischer Irrsinn, dass das Kabinett am 6. Juni das Betreuungsgeld beschließen wird und einfach ignoriert, wie essentiell diese fehlenden Krippenplätze für Eltern sind“, sagte die VdU-Präsidentin Stephanie Bschorr heute Morgen in Berlin.
Das Betreuungsgeld kostet im Jahr 2 Mrd. Euro. Mit diesen 2 Mrd. Euro könnten die fehlenden Krippenplätze finanziert werden. „Für mich drängt sich bei der großen Fehlinvestition Betreuungsgeld die Frage auf, ob eine Erwerbstätigkeit von Müttern oder Vätern von kleinen Kindern überhaupt erwünscht ist. Im europäischen Vergleich können wir den familien- und frauenpolitischen Standards ja schon länger nicht mehr folgen, aber die Einführung des Betreuungsgeldes hängt die jungen Familien in Deutschland noch weiter ab und lässt die stärkste Volkswirtschaft Europas alt aussehen“, so Bschorr weiter.