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VdU fordert nach dem heutigen Gespräch der Dax-Konzerne verbindliche gesetzliche Regelung zur Erhöhung des Frauenanteils in Vorständen und Aufsichtsräten

„Das heutige Treffen der Dax-Konzerne mit den Ministerinnen und Ministern der Bundesregierung unter der Federführung von Bundesfrauenministerin Kristina Schröder hat gezeigt, dass freiwillige Zielvorgaben in absehbarer Zeit die so dringend notwendigen Veränderungen in den Vorständen und Aufsichtsräten der Unternehmen nicht herbeiführen können. Es ist durchaus lobenswert, dass einige Unternehmen den Frauenanteil in einem absehbaren Zeitraum erhöhen werden. Die heutige Veranstaltung macht aber auch deutlich, dass einige Unternehmen erheblich weniger tun als sie müssten und sollten“, sagte die Präsidentin des Verbandes deutscher Unternehmerinnen (VdU), Petra Ledendecker, heute in Berlin.


Der VdU fordert als Ergebnis des heutigen Treffens die Ära der freiwilligen Vereinbarung endlich zu beenden und den dringend geforderten Struktur- und Kulturwandel in den Unternehmen durch gesetzliche Regelungen umzusetzen. „Freiwillig gesetzte Zielmarken, wie sie heute formuliert worden sind, bieten den Unternehmen eine erneute Komfortzone, die zu keinen gravierenden Verbesserungen führen wird“, so die VdU-Präsidentin.


Dass es genug qualifizierte Frauen für Top-Positionen und Aufsichtsratsmandate gibt, zeigt die VdU-Aufsichtsratsdatenbank, in der mittlerweile über 370 Führungsfrauen registriert sind.

 

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