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Wirtschaftsnews

09.09.2013 10:10 Uhr
Diversity in Dax-Aufsichtsräten noch immer Mangelware

Forscher bemängeln trotz einiger Fortschritte noch immer fehlende Diversity in der Zusammensetzung der Dax-30-Aufsichtsräte. Der „Board Diversity Index“ des Centrums für Strategie und Höhere Führung bescheinigt diese fehlende Vielfalt.


Der Institutsgründer konstatiert „gewaltigen Nachholbedarf  in einigen Unternehmen“. Bewertet werden in der Studie jährlich die Zusammensetzung nach Geschlecht, Nationalität, Alter und der beruflichen Qualifikation der Aufsichtsräte. Zwar ist das Geschlechterverhältnis in den letzten Monaten zugunsten der Frauen etwas ausgeglichener geworden, doch mit 13 Prozent weiblichen Aufsehern auf der Kapitalseite sieht die Studie hier Handlungsbedarf. Auch bei der Berufung internationaler Aufsichtsräte könnte Deutschland noch aufholen.


MittelstandCafé


Centrum für Strategie und  Höhere Führung Köln

09.09.2013 09:59 Uhr
Jugendliche blicken optimistisch in die Zukunft

Bei Schulabgängern herrschen überwiegend Selbstbewusstsein und Optimismus vor wenn es um die berufliche Zukunft geht. Angst vor Arbeitslosigkeit ist scheinbar kein Thema, denn die Jugendlichen haben erkannt, dass die deutsche Wirtschaft sie braucht.

 

Sicher soll der Job sein und Spaß machen, so die Ergebnisse einer Allensbach-Umfrage. Der Fachkräftemangel führt dazu, dass junge Menschen um ihr Potenzial wissen. „Gleichzeitig ist die große Mehrheit der jungen Leute leistungsbereit und glaubt an die eigenen Aufstiegsmöglichkeiten. Entscheidend für den Erfolg auf dem Arbeitsmarkt ist nach Ansicht der Jugendlichen die Bildung. Und jeden Zweiten zieht es zum Studium“, so Die Welt. Die Wirtschaft ist allerdings besorgt, dass durch diesen Trend zu wenig jungen Menschen eine duale Berufsausbildung wählen.


Die Welt

 

06.09.2013 10:12 Uhr
Strompreis steigt weiter

Für Verbraucher wird Strom auch im kommenden Jahr teurer. Die EEG-Umlage steigt stärker als zuletzt berechnet. Aktuelle Zahlen der Netzbetreiber belegen, dass die EEG-Umlage 2014 um mehr als ein Cent pro Kilowattstunde steigen werde.


Im Oktober wird die endgültige Umlage für 2014 bekannt gegeben. Experten fordern dringend eine Reform. Die Umlage errechnet sich aus der Differenz der garantierten Ökostrom-Abnahmetarife und dem Börsenstrompreis. Fällt der Börsenpreis, steigt die Umlage. CDU und SPD haben angekündigt, nach der Bundestagswahl das EEG reformieren zu wollen. Details, wie dies geschehen soll, sind allerdings noch nicht bekannt.


Den Beitrag aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung lesen Sie hier.
 

05.09.2013 17:50 Uhr
Viele neue Vollzeitjobs

Laut einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) gibt es immer mehr Normalarbeitsverhältnisse. Bei atypischen Beschäftigungsverhältnissen ist dagegen eine Stagnation zu beobachten. Seit 2005 steigt die Zahl der Minijobs nicht mehr an. Einzig im Bereich der Zeitarbeit sind leichte Zuwächse zu beobachten.


Der aktuelle Boom bewirkt die große Anzahl neu entstandener Vollzeitarbeitsverhältnisse. Im Zeitraum von 21006 bis 2012 sind demnach über 2 Millionen Normalarbeitsverhältnisse entstanden. Dem stehen nur rund 300.000 atypische Jobs gegenüber. Die Unternehmen setzen auf langfristige Zusammenarbeit mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – was nicht zuletzt dem demografischen Wandel und dem Fachkräfteproblem geschuldet sein dürfte.

Weitere Informationen zur Studie lesen Sie hier.
 

04.09.2013 09:19 Uhr
Deutschland steigert Wettbewerbsfähigkeit

Eine Studie des Weltwirtschaftsforums attestiert Deutschland eine hohe Innovationsfähigkeit der Unternehmen, die neben anderen Faktoren dazu führt, dass Deutschland sich in der Spitzengruppe der global wettbewerbsfähigsten Staaten vom sechsten auf den vierten Platz verbessert hat. Innerhalb der Eurozone liegt erneut Finnland vor Deutschland.


Die WEF-Experten betonten die „hohe Flexibilität und Innovationskraft“ der deutschen Wirtschaft und die ausgezeichnete Infrastruktur. Als eher hemmenden Faktor machten sie den relativ unflexiblen Arbeitsmarkt aus.


Die Auswertung der Studienergebnisse im Handelsblatt.

 

03.09.2013 09:27 Uhr
Lockmittel für angehende Auszubildende

Viele Ausbildungsstellen bleiben zum Start des neuen Ausbildungsjahres unbesetzt. Die Verpflichtung eines Auszubildenden lassen sich viele Unternehmen durchaus etwas kosten und bieten Attraktive Zusatzleistungen. Insbesondere im Osten sind Lockmittel scheinbar notwendig, um junge Menschen zu einer Ausbildung vor Ort zu bewegen.


Die Industrie- und Handelskammern verzeichnen in der zentralen Lehrstellenbörse online rund 10.000 freie Ausbildungsplätze. Das liegt zum einen an der geringeren Anzahl von Schulabgängern, zum anderen am Trend, ein Studium aufzunehmen.


Die Maßnahmen reichen von 1000 Euro Begrüßungsgeld für den Bäckerlehrling, der vier Monate Probezeit übersteht, über kleine Dienstwagen, Zuschüsse für Bus und Bahn, Smartphones und attraktive Gehälter. Insbesondere im Handwerk sind Prämien dieser Art laut IHK Erfurt inzwischen Etabliert.
 

Den gesamten Beitrag lesen Sie hier.

02.09.2013 17:53 Uhr
Quo vadis Rente?

Kurz vor der Bundestagswahl verschärft sich der Ton in der Debatte über die Zukunft der Rente. Arbeitsgeber und Gewerkschaften setzen sich über die Rentenbeiträge auseinander. Während die Gewerkschaften eine „vorsorgende Rentenpolitik“ fordern und eine entsprechende Steigerung des Rentenbeitragssatzes um jährlich 0,3 Prozent.


Dagegen plädiert die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) für eine Senkung. Basierend auf jüngsten Berechnungen könnte der „Satz angesichts hoher Reserven in den Rentenkassen Anfang 2014 auf 18,4 Prozent sinken und bis 2017 auf diesem Niveau bleiben“, ist in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu lesen.


Eine detaillierte Sicht der Debatte lesen Sie hier.

 

30.08.2013 09:47 Uhr
Wann muss ein Top-Manager gehen?

Diese Frage stelle das Handelsblatt heute und diskutiert den schmalen Grat, auf dem Unternehmenschefs sich bewegen. Auch die Rolle des Aufsichtsrats bei der Abberufung von CEOs wird analytisch und kritisch beleuchtet. „Wie viele Milliarden dar ein Firmenlenker verbrennen, bevor er seinen Hut nehmen muss? Wie oft darf er Aktionäre und Aufsichtsräte enttäuschen?“  fragt das Handelsblatt.


Als auffällig konstatiert das Blatt, dass Aufsichtsgremien sehr unterschiedliche Maßstäbe anlegen würden bei der Bewertung der Performance von Unternehmenschefs. Die Bewertung sei weder objektiv noch gerecht, so das Handelsblatt. Teilweise werden Managern auch Faktoren angelastet, die sie nicht hätten beeinflussen können. Wie viel Macht hat ein Vorstandschef überhaupt und trifft die Kritik bei ihm immer den Richtigen? Dessen Einfluss sei auch nicht unbegrenzt. Auch dieser Frage geht der Beitrag nach und stellt Studien zu den Teilfragen vor.
„Ein Aufsichtsrat will zeigen, dass er Probleme erkannt hat und in den Griff bekommen will. Den obersten Verantwortungsträger zu entlassen, muss nicht unbedingt die beste Lösung für ein Problem sein.“


Den Beitrag im Handelsblatt lesen Sie hier.

 

29.08.2013 14:08 Uhr
EZB soll weiblicher werden

Die Europäische Zentralbank verordnet sich selbst eine Frauenquote und plant die Zahl weiblicher Führungskräfte innerhalb der nächsten sechs Jahre zu verdoppeln. Die Direktorenposten bleiben davon allerdings unberührt.
Unterhalb des Direktoriums sollen klar mehr Führungspositionen mit Frauen besetzt werden.  „Wir wollen bis Ende 2019 im mittleren Management 35 Prozent und im oberen Management 28 Prozent qualifizierte Frauen haben“, so der deutsche EZB-Direktor Jörg Asmussen in der Süddeutschen Zeitung.  Er betrachtet diesen Schritt als wesentlichen Teil der Modernisierungsprozesse in der EZB. Zwar sind in der EZB insgesamt Frauen und Männer in etwa gleicher Zahl beschäftigt, in den Führungsetagen geben jedoch mehrheitlich die Männer den Ton an.
Auf die Direktionsebene wirkt sich die Quotenregelung allerdings nicht aus. Denn für die Ernennung der EZB-Direktoren und der nationalen Notenbankchefs zeichnet die Politik verantwortlich.


Zur Süddeutschen Zeitung

Zur Notiz im Handelsblatt
 

27.08.2013 13:56 Uhr
Rekordüberschuss von 8,5 Milliarden

Im ersten Halbjahr 2013 hat der deutsche Staat einen Rekordüberschuss erwirtschaftet. Aufgrund der guten Arbeitsmarktlage und der niedrigen Zinsen haben Sozialversicherungen, Bund, Länder und Kommunen 8,5 Milliarden Euro mehr eingenommen als ausgegeben. Doch diese positive Bilanz bewahrheitet sich nicht für alle Länder und Kommunen – einige stecken noch tief in den Roten Zahlen.


Zwar kamen die Bundesländer im ersten Halbjahr 2013 gemeinsam auf ein Plus von 1,2 Milliarden Euro, so das Ergebnis des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. Der Überschuss der Kommunen belief sich sogar auf 5,3 Milliarden Euro, die Sozialversicherungen nahmen 4,3 Milliarden Euro mehr ein als im Vorjahr. Doch nicht alle Bundesländer und Kommunen können ohne finanzielle Hilfen wirtschaften. Der Überschuss der Bundesländer geht maßgeblich auf das Konto von Ländern wie Bayern und Sachsen. Das Saarland oder Bremen hingegen haben noch lange keinen ausgeglichenen Haushalt erreichen können. Insbesondere auch im Ruhrgebiet stehen die Kämmerer der Kommunen vor großen finanziellen Herausforderungen.


Die Auswertung der Studie des IW Köln