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Wirtschaftsnews

24.09.2013 12:52 Uhr
Erfolgreich unterbezahlt

Die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen ist vor allem unter Führungskräften besonders groß. Frauen in Spitzenpositionen verdienen ganze 29 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Die Gründe für diese geschlechterspezifische Gehaltsschere sind jetzt in einer Studie, die der „Welt“ vorliegt, zusammengefasst.
Demnach ist der wichtigste Grund die Berufserfahrung.  Dass Frauen familienbedingt weniger Berufserfahrung haben, trägt  gut 40 Prozent  zur Lohnlücke bei.  Ein weiterer Faktor, der sich mit zwei Prozent auf die Lohnlücke auswirkt, ist die Unternehmensgröße. Der Studie zufolge arbeiten männliche Führungskräfte besonders oft in Spitzenpositionen in großen Unternehmen. Frauen hingegen belegen die Führungspositionen häufiger in kleinen Unternehmen, die entsprechend weniger bezahlen. Darüber hinaus beeinflusst auch die „vertikale Segregation“, die Männer und Frauen auf unterschiedliche  Hierarchieebenen verteilt, die Gehaltsschere.
 

Den Bericht „Weiblich, erfolgreich, unterbezahlt“ lesen Sie hier

20.09.2013 11:53 Uhr
Forschungsinstitute sehen Familienpolitik der Koalition nur als „befriedigend“

Die Bundesregierung hatte eine Expertengruppe dazu eingesetzt, einen Bericht über die familienpolitischen Maßnahmen zu erstellen. Die Wirtschaftsforschungsinstituten ZEW, DIW und Ifo kommen dabei zu gemischten Ergebnissen, in der Summe ist die Bewertung nur mäßig gut. Schlecht bewerten die Experten das Ehegattensplitting. Kritisch sind sie auch gegenüber eine Kindergelderhöhung, wie sie neben den aktuellen Koalitionsparteien auch SPD und Linke beabsichtigen. Als sinnvoll hingegen werden der Ausbau der Kita-Betreuung und das Elterngeld eingestuft.


Den gesamten Bericht im Handelsblatt lesen Sie hier.

 

19.09.2013 14:44 Uhr
Gedämpfte Erwartungen für den „grünen“ Arbeitsmarkt

Das viel beschriebene Beschäftigungswunder im Bereich der Erneuerbaren Energien scheint bisher auszubleiben. Aktuell steht dieser Sektor für nicht einmal ein Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland.


Wie sich dieser Teil des Arbeitsmarktes in den kommenden Jahren entwickeln wird, darüber streiten sich Experten. Neben optimistischen Stimmen wie Claudia Kemfert vom Institut der Deutschen Wirtschat, die einen Stellenzuwachs von bis zu 100.000 bis 2020 für machbar hält, gibt es auch warnende Aussichten. Das Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) warnt „vor überzogenen Erwartungen an einen ökologischen Umbau der Wirtschaft“, so die FAZ.


Den Bericht „Keine Spur vom grünen Beschäftigungswunder“ lesen Sie hier.

 

18.09.2013 11:02 Uhr
Höhere Steuereinnahmen für 2013 und 2014 erwartet

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat errechnet, dass der Staat dieses Jahr mit vier Milliarden Euro zusätzlichen Steuereinnahmen rechnen kann. Für das Folgejahr kann sogar von fünf Milliarden ausgegangen werden.
In gesamten Zahlen bedeutet dies laut DIW-Berechnungen für den Gesamtstaat 2013 Steuereinnahmen in Höhe von 619 Milliarden Euro. Die Zuwächse für das Jahr 2013 belaufen sich demnach auf 3,2, für 2014 sogar auf 3,9 Prozent.


Der Bundeswirtschaftsminister warnt indes die Union vor Steuergeschenken. Es müsse Priorität haben, die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu erhalten und weiter zu befördern. Wahlgeschenke seien „Gift für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland“, so Rösler.


Den Bericht im Handelsblatt lesen Sie hier.

 

16.09.2013 15:32 Uhr
Führende Ökonomen warnen vor Steuererhöhungen

Der Kronberger Kreis, bestehend aus fünf führenden Ökonomen, wart in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung davor, den Sozialstaat weiter zu belasten. Weitere Umverteilungen und Steuererhöhungen seien „steuerpolitischer Unfug. Ein höherer Steuersatz in der Einkommenssteuer ist ebenso überflüssig und kontraproduktiv wie die Einführung einer Vermögensabgabe“, so die Ökonomen in der FAS. Das Schaffen von Arbeitsplätzen sei das beste Mittel um Armut zu bekämpfen.


Auch fordern die Wirtschaftsexperten von der künftigen Bundesregierung umfassende Reformen des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG).
Der Kronberger Kreis ist eine „konservativ-liberale Denkfabrik, die für mehr Mut zum Markt ficht“.  Sprecher der Gruppe ist der Leiter des Walter Eucken-Instituts in Freiburg.


Den Beitrag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung lesen Sie hier.

 

13.09.2013 12:01 Uhr
1. Düsseldorfer Frauen Investmentclub

In Düsseldorf investieren die Damen gemeinsam. Der 1FID ist einer von rund 7000 Investmentclubs in Deutschland. Die Idee dahinter: Gemeinsam Geld anlegen, Kosten sparen und das persönliche Börsenwissen erweitern. Jedes Mitglied zahlt im Montag zwischen 50 und 200 Euro in die Kasse ein. So werden pro Jahr mindestens 30.000 Euro neu investiert. Ausgewiesene Finanzexpertise ist keine zwingende Voraussetzung um in den Club aufgenommen zu werden. Hier treffen Börsenunerfahrene auf „alte Hasen“. Ihr Wissen erweitern sie stetig durch Vorträge und Workshops, zu denen die Frauen Finanzexperten einladen. Die Damenrunde hat Seltenheitswert. „Die meisten Clubs sind nach wie vor von Männern dominiert und das Durchschnittsalter liegt bei 55 Jahren“, sagt DSW-Chef Marc Tüngler.

Den gesamten Beitrag lesen Sie hier.

12.09.2013 17:04 Uhr
Konjunkturbarometer zeigt im Mittelstand nach oben

Das KfW-ifo-Mittelstandsbarometer belegt es: Bei kleinen und mittleren Unternehmen ist zum vierten Mal in Folge eine positive Tendenz zu verzeichnen. Sowohl die Bewertung der aktuellen Unternehmensbilanz wie auch die Erwartungen für das kommende Geschäftshalbjahr fallen positiv und optimistisch aus.

 

Auch bei den Großunternehmen steigt die Stimmung. Zunehmend verbessert sich auch die Erwartung für eine Erholung der wichtigen Exportmärkte in der Eurozone. „Das rundum gute August-Ergebnis des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers gibt unseren Konjunkturhoffnungen Rückenwind: Auch die Mittelständler setzen auf Erholung, die deutsche Wirtschaft peilt einen Expansionskurs an“, so Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe auf mittelstanddirekt.de

Den gesamten Beitrag lesen Sie hier.
Zum Mittelstandsbarometer
 

10.09.2013 14:08 Uhr
EEG Umlage hat wenig Rückhalt in der Bevölkerung

Eine Umfrage von TNS Infratest und Scholz & Friends kommt zu dem Ergebnis, dass 52 Prozent der Deutschen die Finanzierung der Energiewende über Strompreiszuschläge ablehnt. Nur 44 Prozent halten die Umlage, die das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vorsieht, für sinnvoll. Für die Hälfte der Deutschen hat der Strompreis die eigene Toleranzgrenze bereits erreicht.


Nichtsdestotrotz unterstützt die Mehrheit der Bevölkerung (55 Prozent) nach wie vor die Grundidee der Energiewende. Auch gibt es durchaus eine Bereitschaft der Deutschen, die Energiewende durch einen persönlichen Beitrag zu unterstützen. Dazu sagt Richard Hilmer, Geschäftsführer von TNS Infratest: „Grundsätzlich steht die Mehrheit der Deutschen weiterhin zur Energiewende und ist auch bereit, einen persönlichen Beitrag zu leisten. Bei vielen wachsen jedoch die Zweifel am bisherigen Finanzierungsmodell.“

Die gesamte Studie lesen Sie hier.

09.09.2013 10:10 Uhr
Diversity in Dax-Aufsichtsräten noch immer Mangelware

Forscher bemängeln trotz einiger Fortschritte noch immer fehlende Diversity in der Zusammensetzung der Dax-30-Aufsichtsräte. Der „Board Diversity Index“ des Centrums für Strategie und Höhere Führung bescheinigt diese fehlende Vielfalt.


Der Institutsgründer konstatiert „gewaltigen Nachholbedarf  in einigen Unternehmen“. Bewertet werden in der Studie jährlich die Zusammensetzung nach Geschlecht, Nationalität, Alter und der beruflichen Qualifikation der Aufsichtsräte. Zwar ist das Geschlechterverhältnis in den letzten Monaten zugunsten der Frauen etwas ausgeglichener geworden, doch mit 13 Prozent weiblichen Aufsehern auf der Kapitalseite sieht die Studie hier Handlungsbedarf. Auch bei der Berufung internationaler Aufsichtsräte könnte Deutschland noch aufholen.


MittelstandCafé


Centrum für Strategie und  Höhere Führung Köln

09.09.2013 09:59 Uhr
Jugendliche blicken optimistisch in die Zukunft

Bei Schulabgängern herrschen überwiegend Selbstbewusstsein und Optimismus vor wenn es um die berufliche Zukunft geht. Angst vor Arbeitslosigkeit ist scheinbar kein Thema, denn die Jugendlichen haben erkannt, dass die deutsche Wirtschaft sie braucht.

 

Sicher soll der Job sein und Spaß machen, so die Ergebnisse einer Allensbach-Umfrage. Der Fachkräftemangel führt dazu, dass junge Menschen um ihr Potenzial wissen. „Gleichzeitig ist die große Mehrheit der jungen Leute leistungsbereit und glaubt an die eigenen Aufstiegsmöglichkeiten. Entscheidend für den Erfolg auf dem Arbeitsmarkt ist nach Ansicht der Jugendlichen die Bildung. Und jeden Zweiten zieht es zum Studium“, so Die Welt. Die Wirtschaft ist allerdings besorgt, dass durch diesen Trend zu wenig jungen Menschen eine duale Berufsausbildung wählen.


Die Welt