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Wirtschaftsnews

02.10.2013 15:39 Uhr
Tariflöhne im Ost-West-Vergleich

Die Entwicklungen Lohnunterschiede zwischen Ost und West werden in einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 01.10.2013 betrachtet. Eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung untersucht die Lohnentwicklungen und kommt zu dem Ergebnis, dass der Unterschied bei den Tariflöhnen geschrumpft ist. Die Tariflöhne der Arbeitnehmer im Osten liegen nur noch drei Prozent unter denen im Westen.


Allerdings sieht die tatsächliche Lohnentwicklung anders aus: „Die sogenannten Effektivlöhne haben im Osten im Durchschnitt erst 83 Prozent des Westniveaus erreicht; dieser Wert hat sich seit 1996 nur noch um drei Prozentpunkte erhöht“, so die FAZ. Dies liege, laut der Studie der Hans-Böckler-Stiftung an der geringeren Tarifbindung im Osten.


Den gesamten Bericht lesen Sie hier.

 

01.10.2013 13:53 Uhr
Janet Yellen: Schon bald die mächtigste Frau Amerikas?

Unter der Überschrift „Mrs. Moneymaker“ porträtiert die Frankfurter Allgemeine Zeitung  in ihrer Ausgabe vom 29. September 2013 die Notenbankerin Janet Yellen. Sollte sie zur Präsidentin der amerikanischen Notenbank Fed  gewählt werden, wird sie ab Februar 2014 die mächtigste Frau Amerikas sein.
„Noch ist sie nicht nominiert, es gibt Gegenkandidaten“, dennoch gilt die bisherige Vizepräsidentin als Favoritin für die Nachfolge von Fed-Präsident Ben Bernanke. Ihr größter Gegner, Larry Summers, hat sich mit Arroganz und unbedachten Äußerungen selbst disqualifiziert. Als einzige Frau unter den mächtigsten Notenbankern der Welt, ist sie nicht den Weg gegangen, ihre Macht durch Äußerlichkeiten auszudrücken. Janet Yellen will mit  Argumenten auffallen und hat stets eine klare Meinung zur Geldpolitik.
Sollte sie Chefin von Fed werden, wird das auch an ihrem Lebenslauf liegen. Neben ihrer Persönlichkeit ist Yellen vor allem eine „brillante Ökonomin“. So lehrte sie schon im Alter von  25 Jahren in Harvard und war in den neunziger Jahren Wirtschaftsberaterin von Bill Clinton. Bevor sie 2010 Vizepräsidentin bei Fed wurde, war sie 6 Jahre lang die Präsidentin der Notenbank von San Francisco.
Gemeinsam mit ihrem Mann, dem Ökonomie-Nobelpreisträger George Akerlof, beschäftigt sich Yellen intensiv mit den Arbeitsmärkten. Bis heute sind Arbeitslosigkeit und Ungerechtigkeit die wichtigsten Themen für sie. Vielen Konservativen in Amerika ist ihre Haltung zu einseitig. „Und zwar, weil sie die Inflation weniger fürchtet als die Arbeitslosigkeit.“ In einem Land, das am 01. Oktober 2013 seinen persönlichen Finanz-Infarkt erlebte, hört man das nicht gerne.  Aber Yellen hat in der Vergangenheit oft  gezeigt, dass sie die Finanzmärkte gut genug kennt, um ihre Meinung zu vertreten.  So war sie eine der ersten, die 2005 die amerikanischen Hauspreise als Blase bezeichnete.
 

30.09.2013 14:19 Uhr
Auf Mitarbeitersuche im Ausland

Laut einer neuen Studie wirbt fast jedes zweite Großunternehmen  in Deutschland ausländische Fachkräfte. Hauptgrund ist nach wie vor der Fachkräftemangel.
Die Studie „Migration von Fach- und Führungskräften nach Deutschland“ der Bitkom Research GmbH zeigt, dass vor allem Berufseinsteiger angeworben werden. Jedoch haben bereit 39 Prozent der 1.406 befragten Unternehmen auch Stellen auf der ersten Führungsebene mit ausländischen Kandidaten besetzt. Obwohl vor allem IT-Fachkräfte und Controller  im Ausland gesucht werden,  zieht sich  der Bedarf mittlerweile durch  alle Abteilungen.


Einen ausführlichen Bericht zur Studie finden Sie unter www.personalwirtschaft.de
Die Ergebnisse der Bitkom-Studie finden Sie unter www.bitkom.org 

 

26.09.2013 09:42 Uhr
Senkung des Arbeitslosenbeitrags möglich

Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) stellt Zahlen vor, aus denen klar hervorgeht, dass eine Senkung des Arbeitslosenbeitrags möglich wäre. Wie das Handelsblatt berichtet, wird die Bundesagentur für Arbeit (BA) ab 2015 Milliardenüberschüsse erwirtschaften.


Aktuellen Berechnungen zufolge kann die Milliardenrücklage der BA 2013 unangetastet bleiben, denn die BA wird „dieses Jahr 170 Millionen und kommendes Jahr 250 Millionen Euro Überschuss erzielen“. Den Vorschlag zur Senkung des Arbeitslosenbeitrags von bislang drei Prozent des Bruttolohns auf 2,8 Prozent ab 2015 senken. So könnten auch die steigenden Belastungen für Bürger und Wirtshaft aus dem steigenden Pflegebeiträgen aufgefangen werden, so das IfW.

Den Beitrag lesen Sie hier.
 

25.09.2013 10:36 Uhr
DIW hält Mindestlohn mit 8,50 Euro für zu hoch

Forscher des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) beleuchten in einer aktuellen Studie die Auswirkungen eines flächendeckenden Mindestlohns von 8,50 Euro. Sowohl Sozialdemokraten als auch Grüne forderten im Wahlkampf den Mindestlohn in dieser Höhe. Die Union lehnt bis dato die Festsetzung durch die Politik ab.

 

Das DIW warnt nun. Die „abrupte Einführung eines Mindestlohn s in Höhe von 8,50 Euro pro Stunde [sei] nicht anzuraten“. Sie könne zwar den beabsichtigten Effekt haben, die Ausbreitung von Niedriglöhnen in einigen Branchen verhindern, doch treffe eine solche Vorgabe vor allem Kleinstbetriebe. Daher ist der Rat, nicht, ad hoc einzuführen und vor allem, auf einem „deutliche niedrigeren“ Niveau einzusteigen, um ggf. eine schrittweise Erhöhung zu ermöglichen.

 

Den Beitrag lesen Sie hier.

 

24.09.2013 12:52 Uhr
Erfolgreich unterbezahlt

Die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen ist vor allem unter Führungskräften besonders groß. Frauen in Spitzenpositionen verdienen ganze 29 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Die Gründe für diese geschlechterspezifische Gehaltsschere sind jetzt in einer Studie, die der „Welt“ vorliegt, zusammengefasst.
Demnach ist der wichtigste Grund die Berufserfahrung.  Dass Frauen familienbedingt weniger Berufserfahrung haben, trägt  gut 40 Prozent  zur Lohnlücke bei.  Ein weiterer Faktor, der sich mit zwei Prozent auf die Lohnlücke auswirkt, ist die Unternehmensgröße. Der Studie zufolge arbeiten männliche Führungskräfte besonders oft in Spitzenpositionen in großen Unternehmen. Frauen hingegen belegen die Führungspositionen häufiger in kleinen Unternehmen, die entsprechend weniger bezahlen. Darüber hinaus beeinflusst auch die „vertikale Segregation“, die Männer und Frauen auf unterschiedliche  Hierarchieebenen verteilt, die Gehaltsschere.
 

Den Bericht „Weiblich, erfolgreich, unterbezahlt“ lesen Sie hier

20.09.2013 11:53 Uhr
Forschungsinstitute sehen Familienpolitik der Koalition nur als „befriedigend“

Die Bundesregierung hatte eine Expertengruppe dazu eingesetzt, einen Bericht über die familienpolitischen Maßnahmen zu erstellen. Die Wirtschaftsforschungsinstituten ZEW, DIW und Ifo kommen dabei zu gemischten Ergebnissen, in der Summe ist die Bewertung nur mäßig gut. Schlecht bewerten die Experten das Ehegattensplitting. Kritisch sind sie auch gegenüber eine Kindergelderhöhung, wie sie neben den aktuellen Koalitionsparteien auch SPD und Linke beabsichtigen. Als sinnvoll hingegen werden der Ausbau der Kita-Betreuung und das Elterngeld eingestuft.


Den gesamten Bericht im Handelsblatt lesen Sie hier.

 

19.09.2013 14:44 Uhr
Gedämpfte Erwartungen für den „grünen“ Arbeitsmarkt

Das viel beschriebene Beschäftigungswunder im Bereich der Erneuerbaren Energien scheint bisher auszubleiben. Aktuell steht dieser Sektor für nicht einmal ein Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland.


Wie sich dieser Teil des Arbeitsmarktes in den kommenden Jahren entwickeln wird, darüber streiten sich Experten. Neben optimistischen Stimmen wie Claudia Kemfert vom Institut der Deutschen Wirtschat, die einen Stellenzuwachs von bis zu 100.000 bis 2020 für machbar hält, gibt es auch warnende Aussichten. Das Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) warnt „vor überzogenen Erwartungen an einen ökologischen Umbau der Wirtschaft“, so die FAZ.


Den Bericht „Keine Spur vom grünen Beschäftigungswunder“ lesen Sie hier.

 

18.09.2013 11:02 Uhr
Höhere Steuereinnahmen für 2013 und 2014 erwartet

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat errechnet, dass der Staat dieses Jahr mit vier Milliarden Euro zusätzlichen Steuereinnahmen rechnen kann. Für das Folgejahr kann sogar von fünf Milliarden ausgegangen werden.
In gesamten Zahlen bedeutet dies laut DIW-Berechnungen für den Gesamtstaat 2013 Steuereinnahmen in Höhe von 619 Milliarden Euro. Die Zuwächse für das Jahr 2013 belaufen sich demnach auf 3,2, für 2014 sogar auf 3,9 Prozent.


Der Bundeswirtschaftsminister warnt indes die Union vor Steuergeschenken. Es müsse Priorität haben, die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu erhalten und weiter zu befördern. Wahlgeschenke seien „Gift für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland“, so Rösler.


Den Bericht im Handelsblatt lesen Sie hier.

 

16.09.2013 15:32 Uhr
Führende Ökonomen warnen vor Steuererhöhungen

Der Kronberger Kreis, bestehend aus fünf führenden Ökonomen, wart in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung davor, den Sozialstaat weiter zu belasten. Weitere Umverteilungen und Steuererhöhungen seien „steuerpolitischer Unfug. Ein höherer Steuersatz in der Einkommenssteuer ist ebenso überflüssig und kontraproduktiv wie die Einführung einer Vermögensabgabe“, so die Ökonomen in der FAS. Das Schaffen von Arbeitsplätzen sei das beste Mittel um Armut zu bekämpfen.


Auch fordern die Wirtschaftsexperten von der künftigen Bundesregierung umfassende Reformen des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG).
Der Kronberger Kreis ist eine „konservativ-liberale Denkfabrik, die für mehr Mut zum Markt ficht“.  Sprecher der Gruppe ist der Leiter des Walter Eucken-Instituts in Freiburg.


Den Beitrag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung lesen Sie hier.