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Wirtschaftsnews

16.09.2013 15:32 Uhr
Führende Ökonomen warnen vor Steuererhöhungen

Der Kronberger Kreis, bestehend aus fünf führenden Ökonomen, wart in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung davor, den Sozialstaat weiter zu belasten. Weitere Umverteilungen und Steuererhöhungen seien „steuerpolitischer Unfug. Ein höherer Steuersatz in der Einkommenssteuer ist ebenso überflüssig und kontraproduktiv wie die Einführung einer Vermögensabgabe“, so die Ökonomen in der FAS. Das Schaffen von Arbeitsplätzen sei das beste Mittel um Armut zu bekämpfen.


Auch fordern die Wirtschaftsexperten von der künftigen Bundesregierung umfassende Reformen des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG).
Der Kronberger Kreis ist eine „konservativ-liberale Denkfabrik, die für mehr Mut zum Markt ficht“.  Sprecher der Gruppe ist der Leiter des Walter Eucken-Instituts in Freiburg.


Den Beitrag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung lesen Sie hier.

 

13.09.2013 12:01 Uhr
1. Düsseldorfer Frauen Investmentclub

In Düsseldorf investieren die Damen gemeinsam. Der 1FID ist einer von rund 7000 Investmentclubs in Deutschland. Die Idee dahinter: Gemeinsam Geld anlegen, Kosten sparen und das persönliche Börsenwissen erweitern. Jedes Mitglied zahlt im Montag zwischen 50 und 200 Euro in die Kasse ein. So werden pro Jahr mindestens 30.000 Euro neu investiert. Ausgewiesene Finanzexpertise ist keine zwingende Voraussetzung um in den Club aufgenommen zu werden. Hier treffen Börsenunerfahrene auf „alte Hasen“. Ihr Wissen erweitern sie stetig durch Vorträge und Workshops, zu denen die Frauen Finanzexperten einladen. Die Damenrunde hat Seltenheitswert. „Die meisten Clubs sind nach wie vor von Männern dominiert und das Durchschnittsalter liegt bei 55 Jahren“, sagt DSW-Chef Marc Tüngler.

Den gesamten Beitrag lesen Sie hier.

12.09.2013 17:04 Uhr
Konjunkturbarometer zeigt im Mittelstand nach oben

Das KfW-ifo-Mittelstandsbarometer belegt es: Bei kleinen und mittleren Unternehmen ist zum vierten Mal in Folge eine positive Tendenz zu verzeichnen. Sowohl die Bewertung der aktuellen Unternehmensbilanz wie auch die Erwartungen für das kommende Geschäftshalbjahr fallen positiv und optimistisch aus.

 

Auch bei den Großunternehmen steigt die Stimmung. Zunehmend verbessert sich auch die Erwartung für eine Erholung der wichtigen Exportmärkte in der Eurozone. „Das rundum gute August-Ergebnis des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers gibt unseren Konjunkturhoffnungen Rückenwind: Auch die Mittelständler setzen auf Erholung, die deutsche Wirtschaft peilt einen Expansionskurs an“, so Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe auf mittelstanddirekt.de

Den gesamten Beitrag lesen Sie hier.
Zum Mittelstandsbarometer
 

10.09.2013 14:08 Uhr
EEG Umlage hat wenig Rückhalt in der Bevölkerung

Eine Umfrage von TNS Infratest und Scholz & Friends kommt zu dem Ergebnis, dass 52 Prozent der Deutschen die Finanzierung der Energiewende über Strompreiszuschläge ablehnt. Nur 44 Prozent halten die Umlage, die das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vorsieht, für sinnvoll. Für die Hälfte der Deutschen hat der Strompreis die eigene Toleranzgrenze bereits erreicht.


Nichtsdestotrotz unterstützt die Mehrheit der Bevölkerung (55 Prozent) nach wie vor die Grundidee der Energiewende. Auch gibt es durchaus eine Bereitschaft der Deutschen, die Energiewende durch einen persönlichen Beitrag zu unterstützen. Dazu sagt Richard Hilmer, Geschäftsführer von TNS Infratest: „Grundsätzlich steht die Mehrheit der Deutschen weiterhin zur Energiewende und ist auch bereit, einen persönlichen Beitrag zu leisten. Bei vielen wachsen jedoch die Zweifel am bisherigen Finanzierungsmodell.“

Die gesamte Studie lesen Sie hier.

09.09.2013 10:10 Uhr
Diversity in Dax-Aufsichtsräten noch immer Mangelware

Forscher bemängeln trotz einiger Fortschritte noch immer fehlende Diversity in der Zusammensetzung der Dax-30-Aufsichtsräte. Der „Board Diversity Index“ des Centrums für Strategie und Höhere Führung bescheinigt diese fehlende Vielfalt.


Der Institutsgründer konstatiert „gewaltigen Nachholbedarf  in einigen Unternehmen“. Bewertet werden in der Studie jährlich die Zusammensetzung nach Geschlecht, Nationalität, Alter und der beruflichen Qualifikation der Aufsichtsräte. Zwar ist das Geschlechterverhältnis in den letzten Monaten zugunsten der Frauen etwas ausgeglichener geworden, doch mit 13 Prozent weiblichen Aufsehern auf der Kapitalseite sieht die Studie hier Handlungsbedarf. Auch bei der Berufung internationaler Aufsichtsräte könnte Deutschland noch aufholen.


MittelstandCafé


Centrum für Strategie und  Höhere Führung Köln

09.09.2013 09:59 Uhr
Jugendliche blicken optimistisch in die Zukunft

Bei Schulabgängern herrschen überwiegend Selbstbewusstsein und Optimismus vor wenn es um die berufliche Zukunft geht. Angst vor Arbeitslosigkeit ist scheinbar kein Thema, denn die Jugendlichen haben erkannt, dass die deutsche Wirtschaft sie braucht.

 

Sicher soll der Job sein und Spaß machen, so die Ergebnisse einer Allensbach-Umfrage. Der Fachkräftemangel führt dazu, dass junge Menschen um ihr Potenzial wissen. „Gleichzeitig ist die große Mehrheit der jungen Leute leistungsbereit und glaubt an die eigenen Aufstiegsmöglichkeiten. Entscheidend für den Erfolg auf dem Arbeitsmarkt ist nach Ansicht der Jugendlichen die Bildung. Und jeden Zweiten zieht es zum Studium“, so Die Welt. Die Wirtschaft ist allerdings besorgt, dass durch diesen Trend zu wenig jungen Menschen eine duale Berufsausbildung wählen.


Die Welt

 

06.09.2013 10:12 Uhr
Strompreis steigt weiter

Für Verbraucher wird Strom auch im kommenden Jahr teurer. Die EEG-Umlage steigt stärker als zuletzt berechnet. Aktuelle Zahlen der Netzbetreiber belegen, dass die EEG-Umlage 2014 um mehr als ein Cent pro Kilowattstunde steigen werde.


Im Oktober wird die endgültige Umlage für 2014 bekannt gegeben. Experten fordern dringend eine Reform. Die Umlage errechnet sich aus der Differenz der garantierten Ökostrom-Abnahmetarife und dem Börsenstrompreis. Fällt der Börsenpreis, steigt die Umlage. CDU und SPD haben angekündigt, nach der Bundestagswahl das EEG reformieren zu wollen. Details, wie dies geschehen soll, sind allerdings noch nicht bekannt.


Den Beitrag aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung lesen Sie hier.
 

05.09.2013 17:50 Uhr
Viele neue Vollzeitjobs

Laut einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) gibt es immer mehr Normalarbeitsverhältnisse. Bei atypischen Beschäftigungsverhältnissen ist dagegen eine Stagnation zu beobachten. Seit 2005 steigt die Zahl der Minijobs nicht mehr an. Einzig im Bereich der Zeitarbeit sind leichte Zuwächse zu beobachten.


Der aktuelle Boom bewirkt die große Anzahl neu entstandener Vollzeitarbeitsverhältnisse. Im Zeitraum von 21006 bis 2012 sind demnach über 2 Millionen Normalarbeitsverhältnisse entstanden. Dem stehen nur rund 300.000 atypische Jobs gegenüber. Die Unternehmen setzen auf langfristige Zusammenarbeit mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – was nicht zuletzt dem demografischen Wandel und dem Fachkräfteproblem geschuldet sein dürfte.

Weitere Informationen zur Studie lesen Sie hier.
 

04.09.2013 09:19 Uhr
Deutschland steigert Wettbewerbsfähigkeit

Eine Studie des Weltwirtschaftsforums attestiert Deutschland eine hohe Innovationsfähigkeit der Unternehmen, die neben anderen Faktoren dazu führt, dass Deutschland sich in der Spitzengruppe der global wettbewerbsfähigsten Staaten vom sechsten auf den vierten Platz verbessert hat. Innerhalb der Eurozone liegt erneut Finnland vor Deutschland.


Die WEF-Experten betonten die „hohe Flexibilität und Innovationskraft“ der deutschen Wirtschaft und die ausgezeichnete Infrastruktur. Als eher hemmenden Faktor machten sie den relativ unflexiblen Arbeitsmarkt aus.


Die Auswertung der Studienergebnisse im Handelsblatt.

 

03.09.2013 09:27 Uhr
Lockmittel für angehende Auszubildende

Viele Ausbildungsstellen bleiben zum Start des neuen Ausbildungsjahres unbesetzt. Die Verpflichtung eines Auszubildenden lassen sich viele Unternehmen durchaus etwas kosten und bieten Attraktive Zusatzleistungen. Insbesondere im Osten sind Lockmittel scheinbar notwendig, um junge Menschen zu einer Ausbildung vor Ort zu bewegen.


Die Industrie- und Handelskammern verzeichnen in der zentralen Lehrstellenbörse online rund 10.000 freie Ausbildungsplätze. Das liegt zum einen an der geringeren Anzahl von Schulabgängern, zum anderen am Trend, ein Studium aufzunehmen.


Die Maßnahmen reichen von 1000 Euro Begrüßungsgeld für den Bäckerlehrling, der vier Monate Probezeit übersteht, über kleine Dienstwagen, Zuschüsse für Bus und Bahn, Smartphones und attraktive Gehälter. Insbesondere im Handwerk sind Prämien dieser Art laut IHK Erfurt inzwischen Etabliert.
 

Den gesamten Beitrag lesen Sie hier.