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Prof. Dr. Martina Stangel-Meseke ist eine der Sachverständigen des 1. Gleichstellungsberichts der Bundesregierung

VdU-Mitglied Prof. Dr. Stangel-Meske aus dem Landesverband Ruhrgebiet wirkte als eine von sieben Sachverständigen an der Erstellung des 1. Gleichstellungsberichts zum Thema "Neue Wege - gleiche Chancen. Gleichstellung von Frauen und Männern im Lebensverlauf" mit.  Die Sachverständigenkommission übergab das Gutachten Ende Januar an das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Zentrales Ergebnis ist: Deutschland hat Nachholbedarf in Sachen Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern. Unter anderem schlägt die Kommission vor, Minijobs abzuschaffen, die Situation von privat pflegenden Frauen und Männern zu verbessern und eine Geschlechterquote für Aufsichtsräte einzuführen. Hierfür hat sich auch gerade Prof. Dr. Stangel-Meske sehr eingesetzt. Die Kommission empfiehlt konkret:"Mit Blick auf den seit Jahren stagnierenden Anteil von Frauen in Topmanagement-
Positionen in Deutschland spricht sich die Kommission
dafür aus, eine Geschlechterquote für Aufsichtsräte einzuführen. Die
Nichteinhaltung der Quotenregelung sollte, nach einer hinreichenden
Übergangsphase, effektiv sanktioniert werden. Da eine Mindestanteilsregelung
für Aufsichtsräte allein nicht ausreichend ist, empfiehlt
die Kommission dem Gesetzgeber dringend, auch Modelle für Mindestanteilsregelungen
von Frauen in Führungspositionen zu prüfen.
Quoten können auch zeitlich begrenzt vorgesehen werden, bis eine
kritische Masse des jeweils unterrepräsentierten Geschlechts in Führungspositionen
erreicht ist. In kleinen Unternehmen könnten Verbundprojekte
zur Verbesserung der Chancen für die Besetzung von
Führungspositionen gefördert werden. Best-Practice-Beispiele von
Unternehmen vermögen zu helfen, die Akzeptanz von Quotenregelungen
zu verbessern."(Quelle: Seite 16 der Zusammenfassung des Gutachtens) Das vollständige Gutachten sowie eine Zusammenfassung mit den zentralen Ergebnissen und konkreten Handlungsempfehlungen können Sie online abrufen unter www.gleichstellungsbericht.de.